Videokompression: So wird der Kinofilm geschrumpft!

Würde die reine Bildinformation des Sensors aufgezeichnet werden, so wären wir permanent mit SD-Karten wechseln beschäftigt: 10Bit, 1920 x 1080 Pixel, 50 Bilder/Sekunde = 370 MB/s = 1,27 Terabyte/Stunde.

Die Datenrate lässt sich zwar durch die Verminderung der Bildwiederholfrequenz und/oder der Auflösung verringern, doch gibt es effektivere Möglichkeiten:

Apple ProRes 422, MPEG, h.264, avi, AVCHD verpackt in verschiedenen Containern (.mov, .m4v, .mp4, mxf,…)

Generell sind beinahe alle Videocodecs sogenannte „verlustbehaftete“ Kompressionsverfahren. Das heißt man kann nie wieder aus dem komprimierten Video das Quellmaterial 1:1 herstellen. Allerdings macht dies für die Augen kaum einen Unterschied.

Apple ProRes vermindert die Datenrate von 1 Gbit/s auf nur noch 160 Mbit/s.

h.264 Codecs liefern ab 10 Mbit/s bei 720p50 bereits eine ausgezeichnete Bildqualität.

Je höher die Datenrate, desto besser die Qualität. Je professioneller der Codec, desto besser die Nachbearbeitung (Schnitt, Umformatierung,…).

Standard-Einstellungen für Youtube und Facebook Videos sind: h.264, progressiv, 15 Mbit/s, .mp4

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